Lieferando oder eigene Website für mein Restaurant?
Von der Menuthere-Redaktion · Aktualisiert
Beides hat seine Berechtigung. Lieferando bringt schnell Reichweite und Neukunden, kostet dafür aber Provision (Presse: ~13–30 %) und gibt Ihnen keine Kundendaten. Eine eigene Website behält 0 % Provision und Ihre Kundendaten, braucht aber eigenen Traffic. Für die meisten Betriebe ist die Kombination am stärksten: Marktplatz für Neukunden, eigene Seite (z. B. Menuthere ab $17/Monat) für Stammkunden.
- Lieferando: hohe Reichweite, aber Provision (~13–30 %, Presse) und keine Kundendaten.
- Eigene Website: 0 % Provision, Ihre Domain, Ihre Kundendaten — Sie bringen den Traffic selbst mit.
- Die Kombination nutzt die Reichweite des Marktplatzes und spart bei Stammkunden die Provision.
- Menuthere Lite kostet $17/Monat (eigene Domain), Pro $39/Monat (WhatsApp, Treue), 7 Tage Testphase.
- Prüfen Sie vor einer Kündigung bei Lieferando die Vertragsfristen.
Ihre eigene Website neben dem Marktplatz
Mit Menuthere bauen Sie Ihre eigene Bestellwebsite auf Ihrer Domain — 0 % Provision, Ihre Kundendaten. Sie können Lieferando weiter nutzen und parallel Stammkunden direkt bestellen lassen. Kostenlos starten, mit Lite Domain und Marke freischalten.
Lieferando und eigene Website im direkten Vergleich
| Lieferando | Eigene Website (Menuthere) | |
|---|---|---|
| Reichweite / Neukunden | hoch | Sie bringen den Traffic mit |
| Provision | ~13–30 % (Presse) | 0 % |
| Fixkosten | laut Presse keine | ab $17/Monat |
| Kundendaten | beim Marktplatz | bei Ihnen |
| Eigene Domain & Marke | nein | ja (ab Lite) |
| Stammkundenbindung | schwierig | Treueprogramm, WhatsApp (Pro) |
Was passt zu welchem Betrieb?
Starten Sie neu oder brauchen schnell Nachfrage, ist der Marktplatz die schnellere Reichweite. Haben Sie bereits Stammkunden, verbessert eine eigene Website die Marge deutlich. In der Praxis laufen beide Kanäle oft parallel: Der Marktplatz liefert die Erstbestellung, Ihre Seite holt die Wiederholbestellung provisionsfrei.
- Neu und unbekannt: zuerst Reichweite über den Marktplatz aufbauen.
- Viele Stammkunden: eigene Seite priorisieren und Direktbestellungen belohnen.
- Beides vorhanden: Marktplatz für Neukunden, eigene Seite für Wiederholkäufer.
Wie steige ich schrittweise um?
- 1
Eigene Seite aufbauen
Kostenlos starten, Speisekarte importieren, Abholung und Lieferung aktivieren.
- 2
Domain & Marke
Mit Lite die eigene Domain und Markenfarben freischalten, ohne Menuthere-Hinweis.
- 3
Kunden umlenken
QR-Code auf Lieferungen, Bestell-Button bei Google und WhatsApp für Stammkunden.
- 4
Prüfen und entscheiden
Nach einigen Wochen Direktbestellungen gegen Marktplatz-Provision abwägen.
Für wen das passt
- Betriebe mit vielen Stammkunden, die die Marge auf Direktbestellungen verbessern wollen.
- Inhaber, die ihre Kundendaten behalten und selbst anschreiben möchten.
- Restaurants, die Reichweite und eigene Marge klug kombinieren wollen.
Für wen das nicht passt
- Ganz neue Läden ohne Bekanntheit, die zuerst die Reichweite eines Marktplatzes brauchen.
- Betriebe, die keinerlei eigenen Aufwand für die Vermarktung ihrer Seite leisten wollen.
Häufige Anschlussfragen
Muss ich mich zwischen Lieferando und eigener Website entscheiden?
Nein. Viele Betriebe fahren beides: den Marktplatz für Reichweite und die eigene Website für provisionsfreie Stammkundenbestellungen. So nutzen Sie die Vorteile beider Wege.
Was kostet eine eigene Website bei Menuthere?
Der Start ist kostenlos (bis 50 Bestellungen/Monat). Lite kostet $17/Monat (eigene Domain, kein Hinweis), Pro $39/Monat (WhatsApp-Automatisierung, Treueprogramm). Beide mit 7 Tagen Testphase. Siehe Preise.
Bekomme ich über eine eigene Website die Kundendaten?
Ja. Name, Adresse und Bestellhistorie Ihrer Gäste gehören bei einer eigenen Website Ihnen, und Sie dürfen sie im Rahmen der DSGVO selbst kontaktieren — anders als beim Marktplatz.
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Quellen (2)
- Lieferando & Co: Restaurants liefern wegen Provisionen lieber selbst aus, heise online, 18. Februar 2021
- Menuthere Preise, Menuthere, gelesen am 25. Oktober 2026